Saisonvorbericht 2021/2022- Badenliga Frauen

Die drei Niederlagen zu Beginn letzter Runde waren der denkbar schlechteste Start in die Saison. Diese wurde jedoch dann aufgrund der Corona – Pandemie frühzeitig abgesagt. Kurz darauf folgte leider die nächste Hiobsbotschaft für die Red Flamingos. Nach drei gemeinsamen Jahren verließ uns unser Trainer Daniel Weinheimer. Er hatte ein unschlagbares Angebot aus der 3. Liga bekommen und wollte diese Chance natürlich nutzen. Wir wünschen Ihm eine erfolgreiche Zeit bei den Ketscher Bären und weiterhin alles Gute.

Die Suche nach einem/einer neuen Trainer/-in verlief jedoch glücklicherweise rasch, denn unsere Wunschkandidatin hatte direkt zugesagt. Nachdem Stefanie Busch 2019/2020 ihre aktive Karriere beim TSV Rot beendet hatte, konnten wir sie nun in einer neuen Funktion für uns gewinnen. Wir sind sehr froh darüber, dass sie die TSV – Rot Damen 1 in der kommenden Saison 2021/22 coachen wird. Stefanie war zuvor als Spielerin bei der VFL Neckargartach sowie für die TSG Ketsch aktiv. Ferner hat sie bereits zahlreiche Erfahrungen als Trainerin sammeln können, unter anderem im Nachwuchsbereich sowie als Interimstrainerin in der 2. Bundesliga. Stefanie hat zudem die B-Lizenz erworben und so kann sie ihre langjährigen Kenntnisse ins Badenliga – Team gut einbringen. Wir sind überzeugt mit Stefanie Busch eine erfahrene Trainerin gefunden zu haben, mit welcher wir nun nach einem Jahr Corona Pause eine erfolgreiche Saison spielen werden. Unsere neue Chef – Trainerin wird jedoch in der kommenden Saison auf vier Spielerinnen leider nicht mehr zurückgreifen können.

Julia Telatinski hat wegen ihres Umzuges den Verein gewechselt. Evelyn Hofmann und Amelie Körner haben ihre Handballschuhe auf unbestimmte Zeit an den Nagel gehängt. Schweren Herzens mussten wir ebenfalls auf Carina Galante als Spielerin verzichten. Sie wird uns jedoch in anderer Funktion weiterhin tatkräftig unterstützen. Wir wünschen unseren Abgängerinnen alles Gute für die Zukunft.

Neu zum Team hinzugestoßen sind Antonia Thome und Marie Thome, welche beide aus der eigenen Jugend stammen. Antonia und Marie sind bereits letzte Saison zum Team dazugestoßen, da aber die vergangene Runde frühzeitig abgebrochen wurde, können Sie erst jetzt richtig angreifen. Ein weiterer Neuzugang stellt Kristina Schmidt dar, welche zuvor bei der SG Nußloch aktiv war.
Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zeit!

Während der langen und intensiven Vorbereitung lag der Fokus zunächst darauf eine allgemeine Fitness aufzubauen, weshalb viel im Kraft- und Ausdauerbereich gearbeitet wurde. Aufgrund der langen Handballpause zuvor, wurde aber auch schon früh mit Ball trainiert, um erneut an Ballsicherheit zu gewinnen und sich allmählich wieder an handballspezifische Bewegungen zu gewöhnen. Doch auch der Spaß und das Teambuilding kam in der Vorbereitung nicht zu kurz. Zunächst war die Mannschaft für eine intensive Kraft-/Ausdauereinheit im Fitness Center in Heidelberg und hatte dort zwei Boxtrainings mit Daniel Köhler. Außerdem gingen die Red Flamingos zum Rafting. Dieses wurde sogar bei kühlem und windigem Wetter erfolgreich
gemeistert.

Daneben gab es auch einige Trainingsspiele, beispielsweise gegen die SG St.Leon II, SG Kronau Östringen, SG Heidelsheim/ Helmsheim, TV Schriesheim und die TG Eggenstein. Dennoch mussten auch einige weitere Trainingsspiele aufgrund von Personalmangel abgesagt werden, denn dadurch, dass man nun auch endlich wieder verreisen konnte gab es phasenweise eine geringe Trainingsbeteiligung. Hinzu kamen leider auch Verletzungen und krankheitsbedingte Pausen einiger Spielerinnen. Daher gehören zu den zukünftigen Mannschaftszielen nicht nur generell mehr Zusammenhalt und Teamgeist, die Leistungssteigerung jeder einzelnen Spielerin, sondern auch der Aspekt der regen Trainingsbeteiligung, wenn möglich.
Anfang September folgte dann das Trainingslager, in welchem die Red Flamingos nahezu vollzählig waren. Das Trainingslager war geprägt von intensiven Trainingseinheiten aber auch von einer tollen Stimmung. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung und Variation der Abwehrarbeit und des Tempospiels. Darüber hinaus wurden auch die Ziele und Stärken der Mannschaft besprochen.

Der schlechte Start der vergangenen Runde gilt es folglich in der Kommenden zu vermeiden, denn coronabedingt wurden dieses Jahr die Mannschaften in zwei Gruppen mit je 6 Mannschaften
eingeteilt. Platz 1 – 3 jeder Gruppe spielt dann in der Rückrunde um den Aufstieg, während Platz 4 – 6 gegen den Abstieg spielt. Gerade deshalb ist ein guter Start in die Runde unerlässlich. Überdies beginnt die diesjährige Saison erst im Oktober. Unsere Mannschaft stellt eine gute Mischung aus älteren erfahrenen Spielerinnen und jungen ehrgeizigen Spielerinnen dar. Wo genau wir jedoch in der Badenliga stehen ist nach dieser langen Handballwettkampfpause und aufgrund der aktuellen Lage schwer zu sagen. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf die obigen Ziele. Schließlich freuen wir uns nach dieser langen Pause wieder gemeinsam Handball zu spielen und sind sicher, eine erfolgreiche und attraktive Saison 2021/2022 spielen zu können!

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